Die Kernklauseln
Die Laufzeit eines Gewerbemietvertrags entscheidet darüber, wie lange der Standort gesichert ist und wie flexibel der Mieter auf Veränderungen reagieren kann. Verlängerungsoptionen, Kündigungsfristen und Sonderkündigungsrechte sollten deshalb im Voraus mit der Geschäftsplanung abgestimmt werden. Gleiches gilt für die Miete. Indexklauseln verlagern das Inflationsrisiko, sie müssen jedoch klar erkennen lassen, wann und in welchem Umfang eine Anpassung erfolgt.
Ein zweiter Schwerpunkt liegt auf den laufenden Objektkosten. Instandhaltung, Instandsetzung, Betriebskosten und behördlich veranlasste Maßnahmen werden oft vollständig auf die Mieter übertragen. Hier lohnt sich eine genaue Abgrenzung zwischen dem Mietbereich, den gemeinschaftlichen Flächen und der Gebäudesubstanz. Schließlich sichern Konkurrenzschutz, Untervermietung und das Recht, verbundene Unternehmen oder einen Nachmieter aufzunehmen, die wirtschaftliche Nutzung über die gesamte Laufzeit.