Helle Betonfassade eines modernen Bürogebäudes vor blauem Himmel, gerahmt von grünen Zweigen
LÖSUNGEN
EXTERNE RECHTSABTEILUNG

Eine externe Rechtsabteilung, die Ihr Unternehmen kennt

Ein festes Team erfahrener Wirtschaftsanwältinnen und Wirtschaftsanwälte übernimmt Ihre laufende Rechtsfunktion und arbeitet eng mit Management und Fachbereichen zusammen. So erhalten Sie die Verfügbarkeit und Strukturen einer eigenen Rechtsabteilung, ohne ein internes Team aufbauen zu müssen.
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Wann Unternehmen eine feste Rechtsfunktion brauchen

Sechs typische Situationen, in denen der laufende Rechtsbedarf wächst, eine eigene Rechtsabteilung aber noch nicht wirtschaftlich ist.

Konzernpflichten ohne Konzernressourcen

DSGVO, HinSchG und Lieferkettenanforderungen binden zunehmend Ressourcen im Mittelstand. Der laufende Aufwand ist erheblich, reicht aber häufig noch nicht für die Auslastung einer eigenen Vollzeitstelle.

Verträge ohne zentrale Übersicht

Verträge liegen an verschiedenen Stellen und werden nicht einheitlich verwaltet. Kündigungs- und Verlängerungsfristen oder veraltete Haftungs- und AGB-Klauseln fallen dadurch oft erst auf, wenn bereits Handlungsdruck besteht.

Recht erst, wenn es teuer wird

Rechtliche Fragen erreichen die Geschäftsführung häufig erst mit einer Abmahnung, Kündigungsschutzklage oder Betriebsprüfung. Was sich früh pragmatisch lösen ließe, wird unter Zeitdruck aufwendiger und teurer.

Rechtskosten ohne Planbarkeit

Einzelmandate nach Gegenstandswert oder Stundenaufwand sind schwer planbar, während sich eine eigene Vollzeitstelle häufig noch nicht rechnet. Benötigt wird verlässliche Verfügbarkeit mit einem kalkulierbaren Budget.

Zu viele einzelne Mandate

Wenn die Geschäftsführung mehrere Spezialkanzleien selbst koordiniert, gehen Zeit und Zusammenhänge verloren. Es fehlt eine Stelle, die die rechtlichen Themen des Unternehmens zusammenführt.

Fehlende internationale Schnittstelle

Deutsche Tochtergesellschaften müssen globale Vorgaben in deutsches Recht übersetzen und vor Ort handlungsfähig sein. Bei Auslandsprojekten müssen umgekehrt mehrere Jurisdiktionen zentral koordiniert werden.

Eine externe Rechtsabteilung, fest in Ihre Abläufe eingebunden

Ein festes Team kennt Ihr Geschäft, arbeitet in Ihren Systemen und begleitet Entscheidungen frühzeitig. Der Bäckereitechnik-Hersteller MIWE nutzt Maxfeld seit 2021 als externe Rechtsabteilung.

Die tägliche Rechtsfunktion Ihres Unternehmens

Wir übernehmen die laufende Rechtsberatung und schaffen mit Playbooks, Mustern und einem Fristenregister verlässliche Standards. Eine feste Ansprechperson kennt Ihr Geschäft und begleitet Entscheidungen, bevor aus einer Frage ein Konflikt wird.

  • Vertragsgestaltung, AGB und Vertragsverhandlung im Tagesgeschäft
  • Zentrales Vertragsmanagement mit Fristenregister, Playbooks und Musterverträgen
  • Compliance und Datenschutz nach DSGVO und BDSG, LkSG und HinSchG
  • Gesellschaftsrecht und Corporate Housekeeping: Beschlüsse, Geschäftsführerpflichten, Beteiligungen
  • Fester Ansprechpartner auf Partnerebene mit definierten Reaktionszeiten

Internationale Konzernthemen unter deutschem Recht

Für deutsche Tochtergesellschaften internationaler Gruppen bündeln wir die Rechtsberatung an einer Stelle und stimmen sie mit dem Headquarter ab. Bei Auslandsprojekten koordiniert unser deutsches Team die beteiligten Jurisdiktionen.

  • Inbound: alle juristischen Aufgaben der deutschen Tochter an einem Standort
  • Übersetzung globaler Konzernrichtlinien in rechtssichere Vorgaben unter deutschem Recht
  • Vertretung gegenüber Behörden und Gegenseite als lokaler Ansprechpartner
  • Outbound: zentrale Koordination mehrerer Jurisdiktionen über ein deutsches Team
  • Zugriff auf ein weltweites Kanzleinetzwerk für ausländische Rechtsfragen

So läuft die Zusammenarbeit

Schritt 1 von 4

01

Bestandsaufnahme

Wir sichten Verträge, AGB, Gesellschaftsdokumente und den Compliance-Status. Das Ergebnis ist eine priorisierte Risikoübersicht mit konkreten Sofortmaßnahmen.
02

Einrichtung und Integration

Ein Rahmen- oder Retainervertrag definiert Leistungsumfang, Budget und Reaktionszeiten. Anschließend binden wir uns in Ihre Kommunikations- und Dokumentenkanäle ein und richten Playbooks, Vorlagen und Zuständigkeiten ein.
03

Laufender Betrieb

Im laufenden Betrieb gestalten und verhandeln wir Verträge, führen das Fristen- und Vertragsmanagement und begleiten Compliance- und Datenschutzthemen. Ein regelmäßiges Legal Reporting schafft Überblick über Aufgaben, Risiken und Budget.
04

Steuerung und Skalierung

In regelmäßigen Reviews passen wir Umfang und Prioritäten an Ihren Bedarf an und binden bei Spezialthemen weitere Fachanwälte ein. Entsteht später eine eigene Rechtsabteilung, übergeben wir die aufgebauten Strukturen vollständig dokumentiert.
Anwalt im Anzug erklärt zwei Gesprächspartnern Unterlagen bei einer Besprechung im hellen Foyer

Sprechen wir über Ihre Rechtsfunktion

Im Erstgespräch klären wir Ihren laufenden Rechtsbedarf, die gewünschten Reaktionszeiten und ein dazu passendes Retainer- oder Abrechnungsmodell.

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Was Sie davon haben

Sie erhalten eine verlässliche Rechtsfunktion mit festen Zuständigkeiten, ohne die Fixkosten und Personalbindung eines vollständigen internen Teams.

  1. Fester Ansprechpartner

    Eine feste Ansprechperson auf Partnerebene mit vereinbarten Reaktionszeiten.
  2. Planbare Rechtskosten

    Ein monatlicher Retainer statt schwer kalkulierbarer Einzelrechnungen.
  3. Sicheres Vertragswesen

    Standardisiertes Vertragsmanagement mit Playbooks, Mustern und Fristenregister.
  4. Auditfähige Compliance

    Belastbare Nachweise für DSGVO und, soweit anwendbar, LkSG und HinSchG samt anwaltlicher Vertraulichkeit.
  5. Skalierbar und international

    Zugriff auf Spezialisten und ein internationales Netzwerk, flexibel an Ihren Bedarf anpassbar.
Produktionshalle mit Edelstahl-Backöfen und Mitarbeitern

Case Study

Perfekte Brötchen, globaler Einkauf bei MIWE

MIWE setzt seit 2021 auf das Maxfeld-Team als externe Rechtsabteilung für die weltweite Beschaffung.

mehr

Ihr direkter Kontakt zu Maxfeld

Sie sprechen direkt mit einer festen Ansprechperson auf Partnerebene. Wir melden uns kurzfristig zurück.

  • Daniel Gößling
    Daniel Gößling
    Partner Prozessführung und Streitbeilegung
  • Rechtsanwalt Sebastian Harschneck, Partner bei Maxfeld.legal
    Sebastian Harschneck
    Managing Partner · Gesellschaftsrecht & Öff. Wirtschaftsrecht

Häufige Fragen zur externen Rechtsabteilung

Antworten zu Modell, Kosten, Haftung und internationaler Betreuung.

Eine externe Rechtsabteilung übernimmt die laufende Rechtsfunktion eines Unternehmens dauerhaft. Anders als bei einzelnen Kanzleimandaten arbeitet ein festes Team kontinuierlich mit Management und Fachbereichen zusammen und wird in die internen Abläufe eingebunden. Das Modell wird auch als Legal as a Service oder General Counsel as a Service bezeichnet.

Häufig vereinbaren wir einen monatlichen Retainer für ein definiertes Leistungsportfolio und feste Reaktionszeiten. Lastspitzen oder größere Projekte lassen sich über zusätzliche Kontingente oder Projektpauschalen abbilden. Alternativ ist eine Abrechnung nach Zeitaufwand oder nach RVG möglich. Welche Struktur wirtschaftlich passt, hängt vom regelmäßigen Bedarf und den erwarteten Sonderthemen ab.

Ein klassisches Kanzleimandat betrifft meist einen einzelnen Fall. Die externe Rechtsabteilung ist dagegen als dauerhafte Funktion angelegt: mit fester Ansprechperson, vereinbarten Reaktionszeiten, laufender Beratung und einem Überblick über die rechtlichen Zusammenhänge im Unternehmen.

Das Modell eignet sich besonders, wenn regelmäßig rechtliche Arbeit anfällt, eine eigene Vollzeitstelle aber noch nicht ausgelastet wäre. Umfang und Budget lassen sich an den Bedarf anpassen. Bei weiterem Wachstum kann die Betreuung in ein Interim-General-Counsel-Modell oder später in eine interne Rechtsabteilung übergehen.

Es handelt sich um ein echtes Anwaltsmandat. Wir arbeiten unabhängig und weisungsfrei nach § 43a BRAO, unterliegen der anwaltlichen Verschwiegenheit und sind über die Berufshaftpflicht nach § 51 BRAO abgesichert. Zusätzlich gilt das Verbot der Vertretung widerstreitender Interessen (§ 43a Abs. 4 BRAO, § 3 BORA). Vor Mandatsübernahme prüfen wir mögliche Interessenkonflikte; bei einem echten Konflikt beraten wir die betroffene Seite nicht bzw. nur nach Aufklärung und Zustimmung der Beteiligten. Unabhängige Mandate trennen wir organisatorisch voneinander. Anders als bei einem angestellten Syndikus greift bei externen Anwälten zudem der weitergehende Beschlagnahme- und Zeugnisverweigerungsschutz, was die Vertraulichkeit stärkt.

Bei anwaltlicher Beratung ist die Kanzlei in der Regel eigene Verantwortliche und nicht Auftragsverarbeiterin. Ein Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO ist für die Kernberatung deshalb meist nicht erforderlich; abgesichert wird der Datenzugriff über die Verschwiegenheitspflicht und technische Schutzmaßnahmen. Für rein technische Verarbeitung kann ein solcher Vertrag dennoch sinnvoll sein.

Ja, das ist ein Kernanwendungsfall. Wir übernehmen die gesamte Rechtsberatung der deutschen Tochtergesellschaft an einem Standort, überführen globale Konzernrichtlinien rechtssicher ins deutsche Recht und treten vor Ort gegenüber Behörden auf. Umgekehrt koordinieren wir für deutsche Unternehmen mit Auslandsprojekten mehrere Jurisdiktionen zentral.

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