Zentrale Koordination statt einzelner Länderprojekte
Ohne zentrale Steuerung entstehen typische Reibungsverluste: Mehrere Kanzleien beantworten dieselbe Grundsatzfrage häufig unterschiedlich, während lokale Anpassungen nicht sauber in den globalen Standard zurückgeführt werden. Dadurch entstehen Doppelarbeit, widersprüchliche Risikopositionen und unnötige Verzögerungen in Vertrieb oder Einkauf. Hinzu kommt fehlende Kostentransparenz. Wenn Länderprojekte einzeln beauftragt werden, sind Scope, Ergebnisformat und Eskalationsschwellen selten vergleichbar. Das Unternehmen verliert den Überblick darüber, welche Abweichungen zwingend, welche lediglich marktüblich und welche tatsächlich verhandelbar sind.
Wir legen daher gemeinsam mit dem Mandanten zentral die Vertragsarchitektur, kommerzielle Grundposition und Risikobereitschaft fest. Das Team bestimmt, welche Klauseln global unverändert bleiben sollen, welche Varianten zugelassen sind und bei welchen Themen zwingend lokale Prüfung erforderlich ist. Daneben definiert es Briefing, Ergebnisformat, Risikostufen und Freigabeprozess für Local Counsel. Länderabweichungen werden zentral dokumentiert und in ein Playbook überführt. Budget, Zeitplan und Reporting werden gebündelt gesteuert, damit die Fachbereiche nicht jede Jurisdiktion einzeln koordinieren müssen.
Lokale Berater prüfen dann nicht den gesamten Vertrag neu, sofern das nicht erforderlich ist. Sie beantworten einen strukturierten Fragenkatalog und markieren zwingende Anpassungen, übliche Marktpositionen und besondere Vollzugsrisiken.